Am Freitag, den 30.1. trafen sich viele Kinder, Eltern, Geschwister, Freunde und das Kollegium der MLS und OGS - Team in der Mensa.
Der Leseabend ist immer ein ganz besonderes Ereignis -geprägt von viel Gemütlichkeit, einem schönen Gefühl von Zusammengehörigkeit unser Schulgemeinschaft und dem Erlebnis, wie bereichernd und erfüllend Geschichten und Bücher sind.
Der Abend startete mit unserem tollen Schullied, vorgetragen von den Kindern unserer vierten Klassen und einer Begrüßung durch Frau Huptasch.
Dann ging auch schon los: In zahlreichen Räumen fanden Lesungen von Eltern, Freunden, Ehemaligen und natürlich auch von vielen Kindern aus der 4a und 4b statt.
Gespannt wurde zugehört und viel Applaus gespendet. Stärken konnten sich alle an einem tollen Bufett gespendet von vielen Eltern.
Das Ehepaar Gravemann vom Bücherhaus am Münster bereicherte den Abend wieder mit einem Büchertisch und einer tollen Auswahl an Literatur.
Ein großes Dankeschön an alle, die auch in diesem Jahr den Leseabend zu einem wunderbaren Ereignis gemacht haben.
Im nächsten Jahr wird unser Leseabend dann zum ersten Mal in unserem schönen neuen Schulhaus stattfinden.
.....und so lobend äußert sich Frau D. Gravemann in ihrem wöchentlichen Newsletter über unseren Leseabend, was uns natürlich riesig freut:
Jeff Bezos ist milliardenschwer und unter anderem Besitzer von Amazon. Unser BÜCHERHAUS ist klein, aber fein und sicherlich nicht eine Million wert. Aber Jeff Bezos durfte bisher noch nie beim Vorleseabend der Martin-Luther-Schule (MLS) vorlesen. Das BÜCHERHAUS war bei wahrscheinlich allen 17 Vorlesefestivals in der Schule, so auch am vergangenen Freitag, dabei und ich habe fast immer auch vorlesen dürfen. Diese Bilanz ist eine große Freude für uns, denn Vorlesen macht Spaß.
Die Idee der MLS ist ebenso einfach wie bestechend: im Vorfeld wird ein Programm entwickelt: Erwachsene, die nicht als Lehrer/-innen, sondern in anderen Funktionen mit der Schule verbunden sind, bieten sich als Vorlesende an und bringen Texte nach Wahl zu Gehör. Aber nicht nur Erwachsene, sondern auch die „Großen“ also die Viertklässler lesen aus ihren Lieblingsbüchern vor. Die Vorleseeinheiten sind 20 Minuten lang, dazwischen kann nach Herzenslust vom pikant-süßem Buffet, das von den Eltern zusammengestellt worden ist, gegessen und getrunken werden. Für kleine Geschwister gibt es einen Malraum und natürlich einen Büchertisch. Denn natürlich ist der Großteil der vorgelesenen Geschichten nach 20 Minuten noch nicht zu Ende. Wer wissen will, wie es weitergeht, kann die Bücher schon am Abend kaufen oder später in der Schulbibliothek ausleihen.
Ein solcher Vorleseabend ist ein gelungenes Schulevent. Lesen wird so in den Mittelpunkt einer abwechslungsreichen und geselligen Veranstaltung gestellt. Jeder und jede kann mitmachen, zuhören, sich mit anderen treffen und sich austauschen. Vorlesen und Lesen, Bücher und Literatur werden so zu einer erfreulichen und selbstverständlichen Angelegenheit, die nichts mit Druck und Leistung zu tun hat, sondern mit Freude und Spaß. Die Idee des Vorleseabends ist einfach prima und ausdrücklich zur Nachahmung empfohlen.
Und die Ehre bei einem solchen Ereignis eingeladen zu werden, hat Jeff Bezos nicht, trotz seiner Milliarden.
(D. Gravemann)